Nur Spekulationen: USA wollen keinen Militärgouverneur im Irak

Nur Spekulationen
USA wollen keinen Militärgouverneur im Irak

Dem britischen "Observer" sagte Perle am Sonntag, der Irak sei "ein guter Kandidat für eine demokratische Reform". Bagdad werde "nicht über Nacht Westminster" werden, aber im Exil gebe es Führer, die das Land in die Demokratie führen könnten.

HB/dpa LONDON. Spekulationen über einen Militärgouverneur seien "unzutreffend und absurd", sagte Perle. Nach kürzlichen Presseberichten denkt die US- Regierung daran, den Befehlshaber des Zentralkommandos, General Tommy Franks, für die Dauer von zwei Jahren als Militärbefehlshaber in Bagdad einzusetzen.

Perle wies auch Vermutungen zurück, die höhere Verwaltung des Irak könne nach dem Sturz Saddams im Amt bleiben. "Die Vorstellung, die USA würden einfach nur demselben Mob Befehle erteilen, der Saddam Hussein gedient hat, ist lächerlich." Die Politik der USA ziele darauf, so schnell wie möglich irakischen Staatsbürgern zur Macht zu verhelfen. Die Geheimdienste lägen falsch mit der Einschätzung, die irakische Opposition sei gespalten. Die Gruppen seien nicht mehr gespalten, als etwa die britische Labour-Partei oder die Konservativen.

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