Nur wenige Börsengänge bisher, aber:
Silberstreif am Horizont in New York

27.04. 2001. NEW YORK. Aber die Emissionsflaute trifft nicht nur die deutschen Wachstumsunternehmen. In Europa und den USA sorgten die ersten drei Monate 2001 ebenfalls für lange Gesichter. Auf dem alten Kontinent lag das Platzierungsvolumen im ersten Quartal nach Berechnungen von Schroder Salomon Smith Barney bei 18,4 Mrd. $ nach 43,4 Mrd. $ im Vorjahreszeitraum. Für das Gesamtjahr rechnen die Analysten der Investmentbank mit einem Emissionsvolumen von 58 Mrd. $. Zum Vergleich: 2000 kamen in Europa noch Aktien im Wert von 163 Mrd. $ an den Markt.

In den Vereinigten Staaten wagten sich bislang in diesem Jahr lediglich 26 Unternehmen an die Börse, so wenige wie seit elf Jahren nicht mehr. Aber: Trotz dieser traurigen Bilanz sehen die Experten den ersten Silberstreif am Horizont. In den vergangenen Tagen haben sich neun US-Unternehmen für den Sprung an den Kapitalmarkt angemeldet. Damit könnte sich die Zahl der Börsenneulinge bis Ende Mai auf zwölf erhöhen. "Es ist zwar noch sehr früh, aber einiges deutet darauf hin, dass wir in den Staaten das Tal durchschritten haben", heißt es aus der Frankfurter Niederlassung einer US-Investmentbank.

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