Nur wenige Unternehmensmeldungen
Händler rechnen mit schwachem Dax-Auftakt

Die deutschen Standardaktien dürften am Dienstag mit leichten Kursabschlägen in den Tag starten. "Den DAX erwarten wir etwas leichter", sagte Aktienhändler Thomas Lang vom Wertpapierhandelshaus Lang & Schwarz. Die Vorgaben seien nicht gut, die US-Futures lägen im Minus. "Es gibt keine Unternehmensneuigkeiten, daher wird keine Aktie im Mittelpunkt des Interesses stehen", fügte Lang hinzu. Lang & Schwarz stellte den Deutschen Aktienindex (Dax) am Dienstag gegen 8.19 Uhr bei 5.102 Punkten fest.

dpa-afx FRANKFURT. Die deutschen Standardwerte im Dax haben ihre viel versprechenden Kursgewinne im frühen Montagshandel nicht bis zum Schluss durchgehalten. Dennoch verteidigte der Leitindex die Marke von 5.100 Punkten und beendete den Handel mit 5.114,12 Zählern. Das war ein Minus von 0,72 Prozent. Der MDax fiel um 1,04 Prozent auf 4.271,23 Punkte. Fest präsentierte sich dagegen der Neue Markt. Der Nemax 50 legte 1,58 Prozent auf 1.335,25 Punkte zu.

Die New Yorker Aktienbörsen haben am Montag den Handel mit Kursgewinnen beendet. Der Index der 30 industriellen Standardwerte verfehlte dabei die Marke von 10.000 Zählern abermals nur knapp. Der Dow-Jones-Index schloss bei 9.982,75 Zählern, ein Plus von 0,23 Prozent. Der marktbreitere S&P 500 zog um 0,62 Prozent auf 1.157,42 Punkte an. Der technologielastige NASDAQ-Composite-Index stieg 2,00 Prozent auf 1.941,23 Punkte.

Die asiatische Leitbörse in Tokio hat am Dienstag schwach geschlossen. Der Nikkei-Index für 225 führende Werte büßte nach den kräftigen Vortagesgewinnen 115,41 Punkte oder 1,0 Prozent ein und rutschte wieder unter die Marke von 11.000 Punkten. Zum Handelsende lag das Kursbarometer bei 10.948,89 Punkten.

Im Blickpunkt könnte am heutigen Montag der Halbleiterhersteller Infineon stehen. Im Patentstreit zwischen Infineon und Rambus hat ein amerikanisches Gericht den Münchnern einen Etappensieg beschert. Das Gericht untersagte Rambus mit einer einstweiligen Verfügung, patentrechtlich gegen eine Reihe von Infineon-Produkte vorzugehen.

Der im MDax notierte Mülheimer Logistikkonzern Stinnes will im kommenden Jahr seine Verkehrstochter Schenker deutlich ausbauen. Stinnes-Chef Wulf Bernotat kündigte dazu Akquisitionen in den USA an, wie die "Financial Times Deutschland" (FTD, Dienstagausgabe) meldet. Zudem soll das Netzwerk des europäischen Landverkehrs schrittweise verfeinert werden, auch um dem Stinnes-Konkurrenten Danzas Paroli zu bieten, den Bernotat als Hauptwettbewerber ausgemacht hat.

Die Bundesvereinigung Bauwirtschaft lädt zur Herbst-Pressekonferenz ein. Dies könnte eventuell Aufschluss geben, wie es in der Baubranche weitergeht.

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