Nur zu 20 Prozent eingedämmt
Feuer in Arizona breitet sich weiter aus

Eine Woche nach Ausbruch des "Aspen"-Waldbrandes hat das Feuer im US-Staat Arizona eine Fläche von über 10 000 Hektar erfasst. Trotz des Großeinsatzes der Feuerwehr war der Brand am Dienstagabend (Ortszeit) erst zu 20 Prozent eingedämmt.

HB/dpa TUCSON. Nach letzten Schätzungen wurden in der Gebirgsregion über 300 Häuser zerstört, die meisten davon in dem Ferienort Summerhaven und dem benachbarten Loma Linda.

Die Feuerwand bewegte sich am Dienstag langsam auf die Ortschaft Oracle zu. Nach US-Medienberichten dürfen die 3800 Einwohner aber vorerst in ihren Häusern bleiben. Durch das Anlegen von Feuerschneisen hoffen die Einsatzteams den Brand aufzuhalten.

Bei anhaltend heißen Winde gepaart mit niedriger Luftfeuchtigkeit ist mit einer baldigen Entwarnung in der Region nicht zu rechnen. In der Gebiet hat es seit eineinhalb Monaten nicht mehr geregnet. Über 1000 Feuerwehrleute sind im Einsatz.

In Albuquerque, im Nachbarstaat New Mexico, mussten 1000 Anwohner wegen eines schnell um sich greifenden Feuers ihre Häuser verlassen. Entlang des Flusses Rio Grande fachten heftige Winde die Flammen an, die vermutlich durch Zünden von Feuerwerkskörpern verursacht wurden.

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