Nutzer können online Versicherungsdaten einsehen und Schäden melden
Gerling setzt im Internet auf betuchte Privatkunden

Der Gerling-Versicherungskonzern, Köln, lässt sich den virtuellen Marktplatz 50 Mill. DM kosten. Bislang habe nur die Allianz für ihr Lebensversicherungsprodukt ein ähnliches Angebot.

Reuters KÖLN. Der Gerling-Versicherungskonzern, Köln, hat mit seinem neuen Internetauftritt vor allem betuchte Privatkunden im Visier und lässt sich den virtuellen Marktplatz 50 Mill. DM kosten. Als einer der ersten Versicherer biete Gerling auf seinen Seiten auch ein gegen Mißbrauch geschütztes Kundenkonto an, sagte Jochen Aymanns, Vorstandschef der Gerling Firmen- und Privatservice AG, am Mittwochabend in Köln. Dort könnten die Kunden jederzeit ihre Versicherungsdaten einsehen, selbst die Anschrift ändern oder Schäden melden. Bislang habe nur die Allianz für ihr Lebensversicherungsprodukt ein ähnliches Angebot, fügte Aymanns. Mit dem neuen Internetauftritt wolle Gerling zudem den festangestellten Aussendienst entlasten.

Noch sei keine Entscheidung gefallen, ob Gerling mit seiner Webseite auch Verknüpfungen zu Internetportalen bieten werde, sagte Ulrich Gröbel, Geschäftsführer der Gerling.de GmbH. Die Resonanz auf den seit 5. September geschalteten neuen Internetauftritt sei positiv. Neu sei zudem auch eine Kooperation mit dem Internetanbieter T-Online. Dort biete Gerling exklusiv eine Unfallpolice mit doppelter Auslandsdeckung an.

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