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O2 macht Boden gut - Jetzt 6,3 Millionen KundenDPA-Datum: 2004-07-21 13:09:31

München (dpa) - Der kleinste deutsche Mobilfunkbetreiber O2 hat wieder etwas Boden gut gemacht. Im abgelaufenen Quartal sei die Zahl der Kunden um 336 000 auf gut 6,3 Millionen Handynutzer gestiegen, sagte O2-Chef Rudolf Gröger am Mittwoch in München.

München (dpa) - Der kleinste deutsche Mobilfunkbetreiber O2 hat wieder etwas Boden gut gemacht. Im abgelaufenen Quartal sei die Zahl der Kunden um 336 000 auf gut 6,3 Millionen Handynutzer gestiegen, sagte O2-Chef Rudolf Gröger am Mittwoch in München.

Damit seien mehr Kunden gewonnen worden als im traditionell starken Weihnachtsgeschäft. «Wir bleiben bei der Einschätzung, dass wir unseren Umsatz in diesem Jahr deutlich steigern und dass wir den Marktanteil weiter nach oben treiben.»

Vor wenigen Wochen hatte O2 die ersten Umts-Angebote für Privatkunden freigeschaltet. «Es ist noch zu früh für Zahlen, wir haben aber sehr positive Signale aus dem Markt bekommen», sagte Gröger. Wachsenden Zuspruch verzeichne man auch bei Handys, die sich zum Herunterladen von Musiktiteln eignen. Seit Anfang Juni seien rund 15 000 solcher Geräte an die Kunden verkauft worden, sagte Gröger. Die Nutzer hätten damit Zugriff auf mehr als 120 000 Titel. Mittelfristig will O2 etwa zehn Prozent seiner Datenumsätze über Musik-Downloads machen.

In den vergangenen zwölf Monaten konnte das Unternehmen die Zahl der Kunden um 25 Prozent steigern. Ende Juni kam das Unternehmen nach Kunden auf einen Marktanteil von 9,3 Prozent. Der nächstgrößere Konkurrent E-Plus lag Ende März mit rund 8,4 Millionen Kunden bei 12,8 Prozent Marktanteil. Marktführer T-Mobile kam zum gleichen Zeitpunkt auf 26,7 Millionen Kunden, über das Netz von Vodafone D2 telefonierten Ende März über 25 Millionen Kunden. Deutlich mehr als die Hälfte (58 Prozent) der O2-Kunden haben Verträge.

Für die geplante Kooperation mit dem Hamburger Kaffeeröster Tchibo sei ein Joint Venture gegründet worden, das innerhalb der kommenden zwölf Monate an den Markt gehen werde, erklärte der O2-Chef. «Tchibo ist nicht mehr und nicht weniger als ein weiterer Vertriebskanal für O2.» Den Tchibo-Kunden sollen Prepaid-Karten angeboten werden. Planungen für Umsatz- oder Kundenzahlen gebe es noch nicht, sagte Gröger.

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