Obergrenze von 3000 Punkten
Wirtschaftselite schreibt Börse ab

Deutsche Spitzenmanager haben die Hoffnung auf eine durchgreifende Erholung der heimischen Aktienmärkte aufgegeben.

HB DÜSSELDORF. Dies ist das Ergebnis der März-Umfrage des Handelsblatt Business-Monitors, einer repräsentativen Umfrage unter 850 Führungskräften. Dies berichtet das Handelsblatt in seiner Donnerstagausgabe. Die große Mehrheit der deutschen Top-Manager sieht für den Deutschen Aktienindex Dax die Marke von 3000 Punkten als Obergrenze. Gemessen am aktuellen Niveau von gut 2600 Punkten wäre das ein Potenzial von maximal 15%. Die meisten Befragten erwarten für 2003 eine Seitwärtsbewegung der Börse. Gerade einmal 4% glauben, dass der Dax unter die Marke von 2000 Punkten fällt. Das bisherige Tief während der Talfahrt lag bei 2203 Zählern.

Auch langfristig sind die Top-Entscheider in Bezug auf den Dax alles andere als optimistisch: Von seinen Höchstständen mit über 8000 Punkten sehen fast alle den Index noch Jahre entfernt. Im laufenden Jahr hält dies ohnehin niemand für möglich, und auch in den kommenden zwei Jahren sehen es nur 3% als realistisch an. Jeder Sechste (16%) Befragte meint, der Dax könne zwischen 2006 und 2007 wieder die alten Höchststände erreichen. Jeweils ein Viertel erwartet eine Rückkehr zu alten Glanzzeiten im Zeitraum 2008 bis 2010 oder noch später. Und jeder Fünfte glaubt, dass die deutschen Aktienmärkte solche Kursniveaus wie vor drei Jahren überhaupt nicht mehr erreichen können.

Im Auftrag des Handelsblatt befragt das PSEPHOS-Institut für Wahlforschung und Sozialwissenschaften seit Februar/März 1999 ein repräsentatives Panel von deutschen Führungskräften mit standardisierten Fragebogen.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%