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Oberhausen trennt sich von Trainer Andersen

Jörn Andersen muss die Misserfolge der Fußball-Profis von Zweitligist Rot-Weiß Oberhausen mit dem Verlust seines Arbeitsplatzes bezahlen. Der 41 Jahre alte Norweger wurde von seinen Pflichten als Cheftrainer entbunden.

dpa OBERHAUSEN. Jörn Andersen muss die Misserfolge der Fußball-Profis von Zweitligist Rot-Weiß Oberhausen mit dem Verlust seines Arbeitsplatzes bezahlen. Der 41 Jahre alte Norweger wurde von seinen Pflichten als Cheftrainer entbunden.

Die 0:3-Niederlage bei Aufsteiger 1. FC Saarbrücken und die schwierige sportliche Lage des Tabellen-17. zwangen das Präsidium zum Handeln. Vorläufig wird die Profimannschaft von Co-Trainer Jürgen Luginger betreut.

"Wir bedauern diesen Schritt, sehen jedoch auf Grund der seit sieben Monaten andauernden Erfolglosigkeit, die sich in dieser Saison mit nur acht von 30 möglichen Punkten nach zehn Spieltagen fortsetzte, keine Basis mehr für eine weitere erfolgreiche Zusammenarbeit", begründete der RWO-Vorstand die Trennung nach 485 Tagen.

Im Mai fehlte Oberhausen nur ein Punkt zum Wiederaufstieg in die Fußball-Bundesliga, doch spätestens seit dem 0:3 von Saarbrücken muss sich der Verein mit dem Abstieg befassen. "Ich glaube kaum", sagte der ehemalige Bundesliga-Torschützenkönig Andersen noch zuvor auf die Frage, ob jetzt bei RWO die Diskussion um seinen Arbeitsplatz wieder massiv einsetzen werde.

Nach einem beeindruckenden Durchmarsch an die Spitze der 2. Liga begann die Misere für den 243-maligen Bundesligaspieler Andersen mit dem 0:5 am 22. Februar bei Wacker Burghausen. Seitdem gab es für RWO lediglich sechs Siege, obwohl das im vergangenen Jahr noch so erfolgreiche Team verstärkt worden war.

Oberhausen war für Andersen die zweite Station als Trainer nach seiner Zeit beim FC Luzern (2001 bis 2002). Vor zwei Jahren absolvierte er in Köln seine Ausbildung zum Fußball-Lehrer und übernahm am 1. Juli 2003 die Verantwortung bei RWO.

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