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Oberster Gerichtshof Floridas weist Klage der Demokraten ab

Im Streit um die Fortsetzung der Handauszählung im Wahlkreis Miami-Dade hat der Oberste Gerichtshof Floridas die Klage der US-Demokraten am Donnerstag zurückgewiesen.

afp TALLAHASSEE. Im Streit um die Fortsetzung der Handauszählung im Wahlkreis Miami-Dade hat der Oberste Gerichtshof Floridas die Klage der US-Demokraten am Donnerstag zurückgewiesen. Das gab Gerichtssprecher Craig Waters bekannt. Die Demokraten hatten verlangt, dass die Handauszählung aller oder zumindest von 10 750 umstrittenen Wahlzetteln in Miami-Dade weitergeht. Die Wahlkommission in dem bevölkerungsreichsten Wahlkreis Floridas hatte die Handauszählung der Stimmen mit der Begründung eingestellt, die Frist bis Sonntag 17.00 Uhr (Ortszeit) reiche nicht aus, um alle 654 000 Wahlscheine erneut unter die Lupe zu nehmen. Das Oberste Gericht von Florida hatte am Dienstag entschieden, dass die Handauszählungen in das Endergebnis einfließen müssen. Von der Stimmauswertung per Hand verspricht sich der demokratische Kandidat Al Gore noch eine Chance, die Wahl in Florida zu gewinnen und damit Präsident zu werden. Nach der Entscheidung der Wahlkommission, die Auswertung einzustellen, waren die Demokraten zunächst vor ein Bezirksgericht in Florida gezogen, das den Antrag auf Weiterauszählung jedoch ablehnte. Daraufhin wandten sie sich an die höhere Instanz, den Obersten Gerichtshof. Die Richter prüften den Fall am Donnerstag trotz des Feiertags Thanksgiving.

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