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Oberstes Gericht in Florida beginnt mit Anhörung zur Auszählung

Vor dem Obersten Gericht in Florida hat am Montag eine möglicherweise entscheidende Anhörung zur US- Präsidentschaftswahl begonnen.

dpa TALLAHASSEE. Vor dem Obersten Gericht in Florida hat am Montag eine möglicherweise entscheidende Anhörung zur US- Präsidentschaftswahl begonnen.

Dabei geht es um Frage, ob die in drei Bezirken laufenden Stimmen- Nachzählungen per Hand in das Endresultat einbezogen werden sollen oder nicht. Die Demokraten sind dafür, die Republikaner strikt dagegen. Eine Entscheidung des Obersten Gerichts in Tallahassee noch am Montag galt als eher unwahrscheinlich.

Die Demokraten hoffen, dass ihr Kandidat Al Gore durch die Neuauszählungen den in Florida knapp führenden Republikaner George W. Bush überholt und sich damit die Präsidentschaft sichert.

Die Republikaner halten die manuellen Auszählungen für rechtswidrig und unfair, zumal es keine einheitlichen Regeln für die Prozedur gebe. Beide Seiten hatten vor der mit Spannung erwarteten mündlichen Anhörung dem Gericht ihre Argumente bereits in schriftlichen Form vorgetragen.

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