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Oberstes US-Gericht setzt Anhörung über Handauszählung an

Der Oberste Gerichtshof der USA hat am Freitag für den 1. Dezember eine Anhörung über die Berücksichtigung der Ergebnisse aus den Handnachzählungen in Florida für das Ergebnis der US-Präsidentenwahl angesetzt.

rtr WASHINGTON. Das Gericht in Washington gab damit einem Antrag der Republikaner des Präsidentschaftskandidaten George W. Bush statt, die bei der Anhörung verhindern wollen, dass die Ergebnisse der Handnachzählungen einiger Bezirke in das Wahlergebnis vom 7. November einfließen. Die Demokraten von Bushs Kontrahenten Al Gore erhoffen sich von den Nachzählungen eine Wende zu Gores Gunsten. Gore liegt bislang in Florida mit 930 Stimmen hinter Bush zurück.

Der Sieger in Florida ist Sieger der gesamten Wahl, da sowohl Bush als auch Gore damit die erforderliche Anzahl von 270 Stimmen in dem Wahlmännerkollegium erreicht, das am 18. Dezember den Präsidenten wählen soll.

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