Oberverwaltungsgericht kippt den Spruch der ersten Instanz
Richter machen Weg für den Airbus in Hamburg frei

Der Airbus A 380 kann in Hamburg gefertigt werden. Das Hamburger Oberverwaltungsgericht hob am Dienstag den in erster Instanz Mitte Dezember 2000 verhängten Baustopp auf. Bereits morgen sollen die Arbeiten zur Erweiterung des Betriebsgeländes der Airbus-Flugzeugwerft beginnen.

beu HAMBURG. Die Richter erklärten zur Begründung, die mit einem Baustopp verbundenen Nachteile für Hamburg und Airbus wögen schwerer als die Nachteile für die Kläger. Sollte nicht mit dem Bau begonnen werden, wäre das Projekt für Hamburg endgültig gescheitert, selbst wenn die Kläger später in der Hauptsache verlieren sollten, so die Richter. In dem Verfahren ging es nicht um die endgültige Rechtmäßigkeit des Bauvorhabens, sondern nur um die Aufhebung des Baustopps.



Der erste A 380 soll 2006 abgeliefert werden. Um dies zu erreichen, muss auf dem Gelände Ende 2001 mit dem Bau der ersten Hallen begonnen werden. Hamburgs Wirtschaftssenator Mirow räumte ein, für den Falle einer negativen Gerichtsentscheidung seinen Rücktritt erwogen zu haben. Begrüßt wurde der OVG-Spruch außer vom Hamburger Senat von der oppositionellen CDU, von Kammern, Gewerkschaften sowie von der schleswig-holsteinischen Ministerpräsidentin Simonis.

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