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Oecd dämpft Wachstumshoffnung für Deutschland - Kräftiger Aufschwung erst 2006

Trotz des Exportbooms muss Deutschland nach Einschätzung der Oecd im kommenden Jahr mit weiter steigender Arbeitslosigkeit rechnen. Dabei behält Deutschland seine internationale Sonderrolle wegen der Anfälligkeit der Wirtschaft für externe Schocks.

dpa-afx PARIS. Trotz des Exportbooms muss Deutschland nach Einschätzung der Oecd im kommenden Jahr mit weiter steigender Arbeitslosigkeit rechnen. Dabei behält Deutschland seine internationale Sonderrolle wegen der Anfälligkeit der Wirtschaft für externe Schocks. Einen kräftigen Schub mit 2,25 Prozent Wachstum, spürbar sinkender Arbeitslosigkeit und einem Staatsdefizit unter drei Prozent werde es erst 2006 geben. Doch auch die USA und Japan müssten in den kommenden Jahren mit geringeren Wachstumsraten rechnen als bisher erwartet, schreibt die Oecd in ihrer Herbstprognose.

Hohe Ölpreise und Budgetdefizite, das US-Leistungsbilanzdefizit und sinkende Immobilienpreise brächten "Gegenwind für die Weltkonjunktur". So wird sich das Wachstum der Weltwirtschaft 2005 von 3,6 auf 2,9 Prozent verlangsamen und erst 2006 wieder auf 3,1 Prozent beschleunigen. Im Euro-Raum soll sich das Wachstum von 1,9 Prozent 2005 auf 2,5 Prozent 2006 beschleunigen.

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