OECD-Länder
IW-Studie: Ältere Arbeitnehmer sind wertvoll für den Arbeitsmarkt

ddp KÖLN. In den OECD-Ländern ist die Arbeitslosigkeit tendenziell um so geringer, je mehr Ältere im Erwerbsleben stehen. Auf diesen Zusammenhang weist das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) am Dienstag in einer Studie hin. So haben in der Schweiz und Norwegen rund sieben von zehn Menschen im Alter von 55 bis 64 Jahren einen Job. Die Arbeitslosenquote beträgt dort rund drei Prozent. Dagegen ist in Italien und Belgien noch nicht einmal jeder dritte Ältere aktiv, während die Erwerbslosenrate bei rund zehn Prozent liegt. Auch Deutschland schneidet nach IW-Angaben mit nur 39 % Erwerbstätigen im Alter von 55 bis 64 Jahren und fast neun Prozent Arbeitslosen relativ schlecht ab.

Inzwischen haben die meisten OECD-Länder die Bedeutung älterer Menschen für den Arbeitsmarkt erkannt und seit Mitte der neunziger Jahre damit begonnen, Anreize für Frühverrentung zu verringern. Das Institut verweist darauf, dass in diesem Zeitraum der Anteil dieser Altersgruppe am Arbeitsmarkt fast überall gestiegen ist. Im OECD-Durchschnitt erhöhte sich die Quote von 46,4 auf 48,9 %. Deutschland kann nur ein Plus von 0,7 % melden.

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