OECD-Studie
2001 mehr Agrarbeihilfen in Osteuropa und Russland

Der Anteil staatlicher Subventionen bei den landwirtschaftlichen Einkommen hat im vergangenen Jahr in Russland und in sechs mittel- und osteuropäischen Ländern (MOEL) zugenommen.

vwd PARIS/BRÜSSEL. Das geht aus dem am Montag von der OECD in Paris veröffentlichten Agrarbericht hervor. Neben Russland wurden darin die agrarwirtschaftlichen Entwicklungen in Bulgarien, Estland, Litauen, Lettland, Slowenien und Rumänien analysiert. Demnach liegen die Einkommensbeihilfen in diesen Ländern in einer Spanne von drei Prozent für Bulgarien bis zu 40 Prozent in Slowenien. Die Subventionen unterschreiten jedoch - außer in Slowenien - den EU-Durchschnitt von 35 Prozent bzw den OECD-Durchschnitt von 31 Prozent.

Die OECD weist in ihrer Studie darauf hin, dass diese Art von landwirtschaftlicher Unterstützung zu Marktverzerrungen führe und kein effizienter Weg zur Erhöhung der Agrareinkommen sei. Obwohl die Agrarumsätze in den sieben Ländern im vergangenen Jahr gestiegen seien, habe ihr Anteil am Bruttoinlandsprodukt (BIP) abgenommen. Die OECD empfiehlt den Ländern weitere strukturelle Anpassungen in der Agrarpolitik. Als Prioritäten bezeichnet sie dabei die Landreform, Investitionen in Marktstrukturen und zur Verbesserung der Qualitätsstandards.

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