Ökosteuer wird an die Verbraucher weiter gegeben
Yello kündigt höhere Strompreise im neuen Jahr an

Reuters KÖLN. Der Stromhändler Yello Strom hat für das neue Jahr Strompreiserhöhungen angekündigt. Die Tochter des Energiekonzerns Energie Baden Württemberg (EnBW) folge damit entsprechenden Schritten vieler Wettbewerber, teilte das Unternehmen am Sonntag in Köln mit. Yello gebe die von der Bundesregierung beschlossene Ökosteuer an die Kunden weiter. Zwar bleibe es bei einem Grundpreis von 19 Mark im Monat. Der bisherige Preis von 19 Pfennig pro Kilowattstunde werde aber um drei Pfennig für den Ökosteueranteil sowie um weitere 0,48 Pfennig für die darauf anfallende Mehrwertsteuer erhöht.

Der neue Preis von 22,48 Pfennig pro Kilowattstunde gilt nach Unternehmensangaben für Kunden, die sich ab dem 1. Januar 2001 zum Wechsel zu Yello anmelden. Stammkunden und bis zum 31. Dezember 2000 angemeldete Neukunden würden noch ein weiteres Jahr den alten Preis zahlen. Aus dem Schritt ergebe sich eine durchschnittliche Preissteigerung von 8,33 % bis 14,77 % bezogen auf den jeweiligen Strom-Jahresverbrauch. Neben der RWE Energie AG hatten unlängst bereits eine Reihe großer Versorger ihre Strompreise angehoben. Begründet wurden die Maßnahmen zumeist mit Belastungen auf Grund neuer Gesetze.

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