Öl und Euro belasten weiter
Wall Street eröffnet schwächer

Der Dow-Jones-Index lag nach den ersten Handelsminuten mit 0,14 % im Minus bei 10 673,12 Punkten.

Reuters NEW YORK. Die Weltleitbörse in New York hat am Donnerstag schwächer eröffnet. Der Dow-Jones-Index der 30 wichtigsten Standardwerte lag nach den ersten Handelsminuten mit 0,14 % im Minus bei 10 673,12 Punkten, während der Technologie-Index Nasdaq Composite mit 0,75 % auf 3868,08 Punkte im Minus lag. Der breiter gefasste S&P-500-Index notierte um 0,49 % schwächer bei 1444,20 Punkten. 634 Gewinnern am Gesamtmarkt standen 1003 Verlierer gegenüber. 487 Titel blieben kurz nach Eröffnung unverändert. An der Nasdaq standen 943 Gewinner 1523 Verlierer gegenüber bei 500 Titeln, die gegenüber dem Schlusstand des Vortages unverändert notierten.

Bereits im Vorfeld der Eröffnung hatten Händler mit einem schwächeren Marktstart gerechnet und dies vor allem mit dem weiterhin hohen Ölpreis und der schwächelnden europäischen Einheitswährung begründet. Dazu gehörten auch Befürchtungen über die weitere Entwicklung der Unternehmensgewinne. "Da sind einmal die Unternehmensgewinne, zweitens der Ölpreis und drittens der Euro, der weiterhin leichter gehandelt wird", sagte Peter Cardillo, Research-Direktor bei Westfalia Investments. Auch positive Kommentare durch die Goldman Sachs-Analystin Abby Cohen hätten im Vorfeld die leichter tendierenden Marktfutures nicht nach oben hieven können, hieß es. Von den bereits veröffentlichten oder noch anstehenden US-Kunjunkturdaten erwarten Marktbeobachter keine Impulse für den Handel.

Unter den Einzelwerten stehen AT&T im Blickpunkt des Marktes, nachdem das Unternehmen am Donnerstag bekannt gegeben hatte, für ein Pilot-Projekt mit interaktivem Fernsehen Software von Liberate Technologies einzusetzen. AT&T lagen kurz nach Eröffnung mit 0,62 % im Plus, Liberate gewannen deutliche 7,41 % hinzu.

Bristol-Myers Squibb gewannen 1,01 % hinzu. Das Unternehmen hatte am späten Mittwoch mitgeteilt, dass Board des Konzerns habe der Erhöhung seines geplanten Aktienrückkaufprogramms um 2 Mrd. $ auf 12 Mrd. $ zugestimmt.

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