Ölfirmen: Lieferungen kommen voran
Ende der Treibstoff-Blockaden in England in Sicht

In Wales, Schottland und Nordengland wurde ein Ende der Blockaden ausgerufen. Shell will 300 ausgewählte Notstandorte bis Donnerstagabend wieder beliefern.

Reuters LONDON. Nach dem Abflauen der Treibstoff-Proteste in Großbritannien erwarten die Ölfirmen, in den kommenden zwei Tagen mindestens 20 % ihrer Standorte wieder beliefern zu können. 300 ausgewählte Notstandorte sollten bis Donnerstagabend wieder beliefert werden, teilte der Chef Ölkonzerns Shell UK, Malcolm Brinded, am Donnerstag nach einem Treffen von Unternehmensvertretern mit Premierminister Tony Blair mit. In den vergangenen 24 Stunden habe sich die logistische Lage deutlich verbessert. Der Shell-Chef bestritt Vorwürfe, die Ölgesellschaften hätten Absprachen mit den Demonstranten getroffen.

Zuvor hatten die Demonstranten einige Blockaden aufgelöst. Als erste wurden am Donnerstag die Barrikaden vor der Raffinerie in Stanlow geräumt, wo die Proteste vorige Woche begannen. Auch in Wales, Schottland und Nordengland wurde ein Ende der Blockaden ausgerufen. Sie wollten keine Menschenleben aufs Spiel setzen, erklärten die Demonstranten. Blair hatte die Demonstranten davor gewarnt, lebenswichtige Dienste durch die Blockaden zu gefährden. Die Forderung der Fuhrunternehmer nach einer Senkung der Mineralölsteuer lehnte Blair erneut ab.

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