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Ölmarkt: Erneuter Preisanstieg steht bevor

Die Rohölimporte in die USA sind um ein Prozent gestiegen, nachdem die Lagerbestände um 3,3 Millionen Barrel oder 1,1 Prozent gesunken sind. Gleichzeitig hat die OPEC angekündigt ab dem ersten September die tägliche Fördermenge um eine Million Barrel zu reduzieren. Bald steht in der Nordhalbkugel der Winter bevor und damit eine steigende Nachfrage.

"Die Lagerbestände sinken nun schon die dritte Woche in Folge und das treibt den Ölpreis in die Höhe. Ein weiterer Rückgang der Vorräte in der nächsten Woche ohne einen gleichzeitigen Anstieg bei Produktion oder Importen, könnte bis zum Ende des Jahres einen Ölpreis von über 26 Dollar pro Barrel auslösen" so der Analyst Bruce Evers des Brokerhauses Investec Henderson Crostwhaite.

Die International Energy Agency (IEA) prognostiziert eine Zunahme des Öl-Verbrauchs von 460.000 Barrel pro Tag. Die Vorhersage wurde vom Ölkonzern BP angezweifelt. Die BP-Fachleute rechnen mit einem Anstieg des täglichen Verbrauchs um 800.000 Barrel.
Im November des vergangenen Jahres erwarteten die IEA-Experten noch eine Zunahme von zwei Millionen Barrel pro Tag. Sie reduzierten jedoch auf Grund der schlechten Wirtschaftslage ihre Annahme.

Die OPEC hat auf die Prognose der IEA reagiert und eine Einschränkung der Ölförderung beschlossen. Die Gruppe peilt einen Preis zwischen 22 und 28 Dollar pro Barrel an.

Gegenüber dem Vorjahr ist der Ölpreis durchschnittlich elf Prozent und der Benzinpreis 2,3 Prozent gestiegen.

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