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Ölpreis gibt im asiatischen Handel nach - Vollere Öllager in den USA

Die gestiegenen Lagervorräte in den USA haben den Preis für leichtes US-Öl am Donnerstag gedrückt. Ein Barrel (159 Liter) der Sorte WTI kostete im asiatischen Handel 50,57 Dollar und damit 31 Cent weniger als bei Handelsschluss am Mittwoch.

dpa-afx SINGAPUR. Die gestiegenen Lagervorräte in den USA haben den Preis für leichtes US-Öl am Donnerstag gedrückt. Ein Barrel (159 Liter) der Sorte WTI kostete im asiatischen Handel 50,57 Dollar und damit 31 Cent weniger als bei Handelsschluss am Mittwoch.

"Die Preise sind nach unten gegangen, aber sie werden wohl nicht deutlich fallen", sagte Händler Gerad Rigby von China Aviation Oil. Ausgelöst wurde der Preisrückgang von gestiegenen Lagervorräten in den USA. Sie kletterten in der abgelaufenen Woche um 6,3 Mill. auf 289,7 Mill. Barrel, wie das US-Energieministerium am Mittwoch mitteilte.

Mittelfristig gehen Experten nach der Wiederwahl von US-Präsident George W. Bush von wieder steigenden Ölpreisen aus. "Bush wird im Nahen Osten eine starke Stellung behalten und ist gegen eine Nutzung der nationalen Ölreserven", sagte Rigby. Bushs unterlegener Herausforderer John F. Kerry hatte sich dafür ausgesprochen, die Ölreserven der USA anzuzapfen und damit den hohen Ölpreisen entgegenzuwirken.

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