Ölpreis muss stanilisiert werden
Das ifo-Institut ist für die Konjunktur optimistisch

Es bestehe die Hoffnung, dass die konjunkturelle Abschwächung der Weltwirtschaft trotz der Anschläge im nächsten Jahr gestoppt werden könne, erklärten ifo-Chefvolkswirt Willi Leibfritz und Hauptreferent Wolfgang Nierhaus am Mittwoch in München.

dpa MÜNCHEN. "Dies setzt aber voraus, dass die weltpolitische Situation nicht eskaliert und der Ölpreis weiterhin stabilisiert werden kann. "Angesichts der gestiegenen Risiken müsse die Wirtschaftspolitik sehr wachsam sein.

Derzeit sei die Geld- und Finanzpolitik der USA stark expansiv ausgerichtet, schrieben die Konjunkturexperten. Japan bemühe sich ebenfalls. Allerdings sei die Wirtschaftspolitik dort weniger wirksam, weil die Zinsen in Japan ohnehin schon nahe Null liegen. Auch in Westeuropa sei die Geldpolitik auf einen konjunkturstützenden Kurs eingeschwenkt. Zudem wirke die Finanzpolitik in Deutschland und anderen europäischen Staaten auf Grund von Steuersenkungen expansiv. Bisher habe es auch noch keine Versuche gegeben, die wegen der schwächeren Konjunktur entstehenden Mindereinnahmen und Mehrausgaben durch zusätzliche Sparmaßnahmen auszugleichen.

Die Konsumentenstimmung in den USA habe sich bereits vor den Anschlägen deutlich verschlechtert, betonten Leibfritz und Nierhaus. Die weiteren Auswirkungen auf die internationale und deutsche Konjunktur seien noch nicht genau absehbar. Erst in den nächsten Monaten werde sich beispielsweise zeigen, ob und wie stark sich die Anschläge auf das Wirtschaftsklima in Deutschland ausgewirkt haben.

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