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Ölpreis nach Putin-Zusage zu russischen Ölexporten weiter unter Druck

An den internationalen Rohstoffbörsen stehen die Ölpreise am Dienstag weiter unter Druck. Bis zum Mittag rutschte der Preis für einen Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Oktober wieder unter die Marke von 43 $. Nach Meldungen aus dem Irak und Russland gab die Notierung 23 Cent auf 42,80 $ nach. Am vergangenen Freitag war der Preis noch zeitweise über die Marke von 45 $ gestiegen und markierte einen Rekordwert bei 45,15 $.

dpa-afx LONDON. An den internationalen Rohstoffbörsen stehen die Ölpreise am Dienstag weiter unter Druck. Bis zum Mittag rutschte der Preis für einen Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Oktober wieder unter die Marke von 43 $. Nach Meldungen aus dem Irak und Russland gab die Notierung 23 Cent auf 42,80 $ nach. Am vergangenen Freitag war der Preis noch zeitweise über die Marke von 45 $ gestiegen und markierte einen Rekordwert bei 45,15 $.

In der Nacht zum Dienstag hatte der russische Präsident Wladimir Putin seinem amerikanischen Amtskollegen George W. Bush in einem Telefongespräch zugesichert, dass er sich für die Erhöhung der russischen Ölfördermenge und der Erdölexporte einsetzen werde.

Keine Auswirkungen AUF Fördermengen

Auch in New York entfernte sich der Rohölpreis weiter von seinem in der Vorwoche erreichten Rekordstand. Er gab bis zum Nachmittag 20 Cent auf 45,85 $ nach. In der Vorwoche hatte die Notierung noch an der 50-Dollar-Marke gekratzt.

Die Steuer-Querelen um den russischen Ölkonzern Yukos würden damit keine Auswirkungen auf die russischen Fördermengen haben, interpretierte Hbos-Analyst Steve Pearson die Aussagen des russischen Präsidenten. Außerdem habe sich die politische Lage in dem südamerikanischen Opec-Mitgliedsstaat Venezuela verbessert und auch im Irak laufe die Ölförderung wieder normal, sagte Pearson.

Lage IM Irak

Im Irak erreichte der Ölexport durch die südirakischen Pipelines am Dienstag wieder die normale Auslastung von 83 000 Barrel pro Stunde, zitierten Medienberichte Vertreter der South Oil Company. In der vergangenen Woche hatten mehrere Anschläge auf Pipelines im Süden des Landes die Exporte gestört.

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