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Ölpreis: Senkung der Fördequoten

Der Ölminister von Saudi Arabien drängt auf eine Senkung der Förderquoten. Die OPEC Mitglieder werden am Mittwoch in Wien zu ihrer nächsten Sitzung zusammenkommen. Sollten die Quoten gesenkt werden, wäre dies das erste Mal seit zwei Jahren.

Goldman Sachs rechnet trotz der bevorstehenden Förderquotensenkung der OPEC mit einem Rückgang des Ölpreises auf 20 Dollar pro Barrel bis Jahresende. Ob die Quotensenkung tatsächlich den Preis stützen kann, hängt größtenteils von den Konjunkturaussichten der USA und Asien ab.



Dort aber zeichne sich eine deutliche Abkühlung ab, so die Investment Bank weiter. Marktteilnehmer gehen davon aus, dass die OPEC am Mittwoch eine Senkung der täglichen Förderquote um 1,5 Millionen Barrel melden wird. Wahrscheinlich werde die Senkung jedoch nur rund 800.000 Barrel betragen.



Ein Risikofaktor bleibe vor allem die Entwicklung der Ölförderung in Mexiko. Ein auflebender Kampf um US Marktanteile zwischen Saudi Arabien, Venezuela und Mexiko könnten den Ölpreis belasten. Da ein moderater Ölpreis gleichzeitig die Wahrscheinlichkeit einer Konjunkturerholung erhöht, sei die Entwicklung für Ölwerte nicht unbedingt negativ.



Dennoch sollten sich Investoren auf Aktien konzentrieren, deren Ertragslage nicht nur von dem Verlauf der Rohstoffpreise abhängig ist. Weiterhin interessant sei beispielsweise Chevron/Texaco, ExxonMobil und Conoco.

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