Ölpreis steigt an: Verwirrung um angeblich brennende Ölfelder

Ölpreis steigt an
Verwirrung um angeblich brennende Ölfelder

Im Süden Iraks gibt es nach Meinung der Nachrichtenagentur Reuters keine Anzeichen dafür, dass die dortigen Ölfelder brennen.

rtr KUWAIT-STADT. Reuters-Korrespondenten, die sich rund 60 Kilometer von der Hafenstadt Basra entfernt aufhielten, berichteten am Donnerstag, auch mit Nachtsichtgeräten hätten sie keine Feuer entdecken können. Auch Iraks Ölminister Amir Muhammed wies entsprechende Berichte zurück.

US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld sagte in Washington, es gebe Hinweise, dass Irak drei bis vier Öl-Quellen im Süden des Landes in Brand gesteckt haben könnte. Im Golfkrieg 1991 hatte Irak mehrere Ölfelder angezündet. "Wenn Sie in Richtung der Rumaila-Ölfelder schauen, gibt es nichts am Horizont und keine Anzeichen für Feuer", sagte ein Reuters-Reporter. Die Ölfelder im Süden sind die größten des Landes. Dort wird die Hälfte der 2,5 Mill. Barrel Öl (ein Barrel = rund 159 Liter) gefördert, die Irak täglich produziert. Das US-Präsidialamt erklärte, genaue Informationen über Feuer in den Ölfeldern habe es nicht. Es gebe jedoch Berichte über einige wenige brennende Quellen, sagte Präsidentensprecher Ari Fleischer.



Medienberichte über in Flammen stehende irakische Ölfelder haben am Donnerstagnachmittag nach Händlerangaben den Rohölpreis zeitweise deutlich steigen lassen, nachdem er am Morgen noch kräftig gefallen war. Gegen 17.50 Uhr MEZ kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseemarke Brent zur Lieferung im Mai mit 26,99 Dollar 0,24 Dollar mehr als noch am Vortag.

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