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Ölpreis zieht zu Wochenbeginn weiter an

Öl der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) ist wieder teurer geworden. Ein Barrel (159 Liter) habe in der vergangenen Woche durchschnittlich 26,86 Dollar gegenüber 26,47 Dollar in der Woche davor gekostet, berichtete das Opec-Sekretariat am Dienstag in Wien.

HB/dpa WIEN. Am vergangenen Freitag habe der Preis im Schnitt sogar 27,53 Dollar betragen. Im Mai hatten für diese Menge 25,60 Dollar, im vergangenen Jahr 24,36 Dollar gezahlt werden müssen. Das Kartell strebt einen Richtpreis zwischen 22 und 28 Dollar an. Zu Wochenbeginn zog der Preis weiter an: Am Montag wurden für ein Barrel 27,53 Dollar fällig nach 27,30 Dollar noch am Freitag.

Die Erdölminister der Opec treffen sich am Mittwoch in Doha in Katar, um über Preise und Fördermengen zu beraten. Von der Sitzung werden Signale über die zukünftigen Fördermengen erwartet. Der norwegische Ölminister Einar Steensnaes hatte bereits erklärt, sein Land sei bereit zu Produktionskürzungen, aber nicht als Teil einer von der Opec organisierten Aktion. Norwegen ist nicht Mitglied der Opec und der drittgrößte Ölexporteur der Welt. Steensnaes wies bei einem Treffen mit seinem venezolanischen Kollegen Rafael Ramirez darauf hin, dass die Förderländer es lernen sollten, niedrige Preise zu akzeptieren.

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