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Ölpreise geben deutlich nach - Lage in Nigeria beruhigt sich

Die Ölpreise sind am Montag nach einer Entspannung der Lage im Erdölförderland Nigeria deutlich gesunken. Ein Barrel (159 Liter) der Nordsee-Sorte Brent zur Lieferung im November kostete am Nachmittag 46,05 Dollar und damit 57 Cent weniger als bei Handelsschluss am Freitag.

dpa-afx LONDON/NEW YORK. Die Ölpreise sind am Montag nach einer Entspannung der Lage im Erdölförderland Nigeria deutlich gesunken. Ein Barrel (159 Liter) der Nordsee-Sorte Brent zur Lieferung im November kostete am Nachmittag 46,05 Dollar und damit 57 Cent weniger als bei Handelsschluss am Freitag.

Der amerikanische Ölpreis rutschte am New Yorker Warenterminmarkt Nymex wieder unter 50 Dollar, nachdem am Freitag mit 50,12 Dollar noch ein neuer Rekordschlussstand erreicht worden war. Der Preis für Rohöl zur Novemberauslieferung gab am Montag im elektronischen Handel um 40 Cent auf 49,72 Dollar nach.

Beruhigung DER Lage IN Nigeria

Händler begründeten den Preisrückgang mit einer Beruhigung der Lage in Nigeria. Dort hatten zwei Gruppen von Aufständischen mit der Regierung einen Waffenstillstand vereinbart und ihrer Entwaffnung zugestimmt. Das Abkommen sei ein Zeichen für zurückgewonnene Stabilität, sagte Analyst Kevin Norrish von Barclays Capital.

Vergangene Woche hatten die Rebellen damit gedroht, ausländische Förderanlagen zu überfallen. Dies hatte zu Sorgen vor Lieferengpässen geführt. Nigeria fördert etwa 2,5 Mill. Barrel Öl pro Tag. Der größte Teil wird in die USA exportiert.

Opec-Korbpreis

Auch der Preis für Erdöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist leicht gesunken. Zum Wochenschluss am Freitag lag der Preis für ein Barrel der sieben wichtigsten Rohölsorten nach Angaben der Opec vom Montag in Wien bei 43,29 US Dollar und damit um zehn Cents unter dem Korbpreis vom Donnerstag.

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