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Ölpreise in New York und London auf Rekordniveau

Die Ölpreise haben am Dienstag wegen der anhaltenden Produktionsbehinderung im Golf von Mexiko neue Rekordstände erreicht. Der amerikanische Rohölpreis legte im elektronischen Handel am New Yorker Warenterminmarkt Nymex in der Spitze auf 50,61 Dollar je Barrel (159 Liter) zu. Damit übertraf die Notierung die am 28. September erreichte alte Rekordmarke um 14 Cent.

dpa-afx NEW YORK/LONDON. Die Ölpreise haben am Dienstag wegen der anhaltenden Produktionsbehinderung im Golf von Mexiko neue Rekordstände erreicht. Der amerikanische Rohölpreis legte im elektronischen Handel am New Yorker Warenterminmarkt Nymex in der Spitze auf 50,61 Dollar je Barrel (159 Liter) zu. Damit übertraf die Notierung die am 28. September erreichte alte Rekordmarke um 14 Cent.

Auch in London gab es neue Höchststände. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Lieferung im November kletterte in der Spitze auf 46,90 Dollar. Allein seit Ende August ist der Ölpreis damit um mehr als sieben Dollar gestiegen.

Die Förderung im Golf von Mexiko ist noch immer 28 Prozent niedriger als normal, nachdem Hurrikan Ivan mehrere Bohrinseln zerstört und andere beschädigt hatte. Jetzt sorgen sich die Ölmärkte über unzureichende Neuzugänge zu den amerikanischen Ölreserven vor der bevorstehenden Heizölsaison.

Auch die am Mittwoch zur Veröffentlichung anstehenden Lagerbestandsdaten aus den USA werfen Händlern zufolge bereits ihren Schatten voraus. "Es besteht am Markt die Sorge, dass die Lagerbestandsdaten enttäuschen", sagte Händler Christopher Bellew von Prudential Bache.

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