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Ölpreise leicht gesunken - Weiter nahe der Rekordstände

Die Ölpreise sind am Freitag nach Gewinnmitnahmen leicht gesunken, verharrten aber angesichts niedriger Heizölbestände in den USA nahe ihrer Rekordstände.

dpa-afx LONDON. Die Ölpreise sind am Freitag nach Gewinnmitnahmen leicht gesunken, verharrten aber angesichts niedriger Heizölbestände in den USA nahe ihrer Rekordstände. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im November kostete am Mittag 49,89 Dollar und damit 95 Cent weniger als bei Handelsschluss am Vortag. US-Öl der Sorte WTI gab um 13 Cent auf 54,63 Dollar nach und notierte damit nahe des am Vortag erreichten Rekordhochs von 54,88 Dollar.

"Am Markt gibt es Befürchtungen, dass den USA die Zeit davon läuft, um genügend Vorräte an Heizmaterial für die bevorstehende Wintersaison aufzubauen", sagten Analysten des britischen Energiebrokers Sucden. Angeheizt wurden die Sorgen vom Rückgang der US-Lagervorräte bei Destillaten, darunter Diesel und Heizöl. Sie sanken in der Woche bis 8. Oktober um 2,5 Mill. auf 120,9 Mill. Barrel.

Der Rückgang ist Angaben des US-Energieministeriums zufolge auf die Ausfälle bei Produktion und Raffinerien im Golf von Mexiko nach einer Serie von Wirbelstürmen zurückzuführen.

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