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Ölpreise steigen leicht nach US-Angriffen in Afghanistan

Ein Barrel (159 Liter) Erdöl der Marke Brent wurde in London mit 22,10 Dollar notiert, nach 21,63 Dollar am Freitag. Analysten führten den Anstieg auf Nervosität und Unsicherheit angesichts der Militäraktion zurück.

dpa LONDON/NEW YORK. Auch in den USA stieg der Preis von Rohöl zur Auslieferung im November im elektronischen Handel an der Warenterminbörse New York Mercantile um 46 Cents oder 2,1 % auf 22,85 Dollar je Barrel, berichtete die Nachrichtenagentur "Bloomberg".

Allerdings habe Opec-Generalsekretär Ali Rodriguez mitgeteilt, dass die OPEC die Auswirkungen der Angriffe auf die Preise abwarten wolle, ehe man neue Angebotsaktionen vornehmen werde.

Der Opec-Preis für Rohöl war zehn Tage lang unter 22 Dollar geblieben, ein Preisniveau bei dem die Kartellmitglieder normalerweise Angebotskürzungen in Erwägung ziehen. Sie streben einen Ölpreis zwischen 22 Dollar und 28 Dollar je Barrel an.

Die Rohölpreise waren in den vergangenen Wochen wegen der Terroranschläge in den USA, der schwachen amerikanischen und globalen Konjunktur und der drastischen Kapazitätseinschränkungen der Fluggesellschaften eingebrochen. Flugbenzin macht acht Prozent der Gesamtnachfrage im Ölbereich aus. Der New Yorker Rohölpreis hatte am 11. September, dem Tag der Anschläge, noch mit 29 Dollar notiert.

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