Ölpreise und Lebensmittel treiben Importkosten
Einfuhrpreise stiegen im Mai um vier Prozent

Vor allem die hohen Ölpreise und gestiegene Kosten für Lebensmittel haben auch im Mai für teurere Importe nach Deutschland gesorgt.

afp WIESBADEN. Wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte, lag der Index der Einfuhrpreise noch um vier Prozent über dem Stand vom Vorjahresmonat. Gegenüber den vergangenen Monaten ging die Jahresveränderungsrate allerdings allmählich zurück: Im März waren die Einfuhrpreise noch um 5,1 % gestiegen, im April waren es 4,2 % gewesen.

Im Jahresvergleich teurer wurden zuletzt vor allem die Einfuhren von Erdgas mit einem Anstieg von 54,5 %, Schweinefleisch (plus 31,8 %), Zitrusfrüchten (plus 24,8 %), Geflügel (plus 23,8 %), Steinkohle (plus 16,5 %), sowie Edelmetallen und daraus gefertigten Vorprodukten (plus 13,7 %). Billiger wurden den Angaben zufolge unter anderem Rohkaffee, dessen Preis um 24,0 % einbrach, sowie Holz und der Papier-Grundstoff Zellstoff (minus 11,6 %).

Service: Die Mitteilung des Amtes im Internet

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