Ölwässer brachten Schiff in Schräglage
Keine Hoffnung auf weitere Überlebende im Kaspischen Meer

Nach dem Untergang einer Fähre im Kaspischen Meer mit offiziell 51 Menschen an Bord haben Rettungsmannschaften am Mittwoch die Hoffnung auf weitere Überlebende aufgegeben. Nach abweichenden Angaben wurden zwischen 9 und 13 Schiffbrüchige von der Unglücksstelle 100 Kilometer vor der aserbaidschanischen Küste gerettet.

dpa BAKU. Die Schifffahrtsbehörde in Baku schloss weitere Überlebende im 15 Grad kalten Gewässer aus. Zunächst wurden zwei Leichen geborgen.

Die Fähre war am Dienstag auf ihrem Weg von der kasachischen Hafenstadt Aktau quer über das Kaspische Meer nach Baku in einen Sturm geraten und gesunken. Angehörige der Opfer sagten in Baku, an Bord der mit Ölfässern beladenen Fähre seien mehr Menschen als offiziell angegeben gewesen.

Nach ersten Erkenntnissen der Schifffahrtsbehörde hatte starker Seegang die jeweils 60 Tonnen schweren Ölfässer aus den Verankerungen gerissen und die 20 Jahre alte Fähre in Schräglage gebracht. Einige Gerettete berichteten, sie hätten an Bord eine Explosion gehört.

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