Österreich
Bisher keine Staus durch Straßenblockaden

Ohne die befürchteten Staus haben am Freitag die Blockaden der fünf wichtigsten Transitstrecken über die österreichischen Alpen begonnen.

HB/dpa WIEN/INNSBRUCK. "Die Autofahrer sind offenbar sehr gut vorbereitet und haben ihren Urlaubsantritt auf morgen verschoben", hieß es bei der Autofahrer-Organisation ÖAMTC in Wien. Mit ihrer Aktion wollen Anwohner und Umweltschützer gegen die rasante Zunahme des Verkehrs protestieren.

Bis Mitternacht soll die Inntalautobahn (A 12) in der Nähe der Gemeinde Vomp (30 Kilometer östlich von Innsbruck) gesperrt bleiben. Auf der Tauernautobahn (A 10) steht der Verkehr in der Nähe von Flachau still. Dort wollen die Demonstranten ebenso bis 16.00 Uhr ausharren wie auf der parallel verlaufenden Bundesstraße 99 auf der Passhöhe in Obertauern. Blockiert sind außerdem bis 18.00 Uhr die Fernpassstraße (B 179) zwischen Garmisch-Partenkirchen beziehungsweise Füssen und Imst beziehungsweise Telfs sowie die Felbertauernstraße (B 108) zwischen Matrei und Lienz.

Die Demonstranten fürchten, dass sich der Schwerverkehr und damit Lärm- und Umweltbelastung entlang der Nord-Süd-Transitstrecken in Österreich in den nächsten Jahren verdoppelt, weil der zwischen der EU und Österreich geltende Transitvertrag spätestens 2004 ausläuft. Dieser hatte die Transitfahrten durch Österreich beschränkt. Die Umweltschützer erhielten auch Unterstützung durch Politiker, allen voran Österreichs Verkehrsminister Mathias Reichhold.

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