Österreich
Herzog rät mit Hirn zu spielen

Vor dem Auftaktspiel bei der EM warnt Österreichs Teammanager Andreas Herzog vor zuviel Offensive. "Sie müssen auch das Hirn einschalten", meint der ehemalige Bundesliga-Profi. Prüfstein wird dabei am Sonntag Kroatien.

Im Auftaktspiel bei der Heim-EM am Sonntag in Wien gegen Kroatien (18.00 Uhr/live im ZDF) wird die österreichische Nationalmannschaft aller Voraussicht nach mit zwei Stürmern beginnen. Trainer Josef Hickersberger hat seine Aufstellung zwar noch nicht verraten, Kapitän Andreas Ivanschitz geht aber "fest davon aus", dass er sich gegen die "Feurigen" für die offensive Variante entscheiden wird.

Neben dem gesetzten Angreifer Roland Linz vom portugiesischen Erstligisten SC Braga wird im 3-5-2-Systen wahrscheinlich der 21 Jahre alte Senkrechtstarter Jimmy Hoffer (Rapid Wien) stürmen. "Mit unseren schnellen, spritzigen Angreifern wollen wir die Schwäche in der kroatischen Innenverteidigung ausnutzen", sagte Ivanschitz.

Der Kapitän übernimmt die Rolle des Spielmachers hinter den Spitzen, daneben werden Joachim Standfest, Rene Aufhauser, Jürgen Säumel und Christian Fuchs im Mittelfeld erwartet. Die Dreierkette in der Defensive bilden Sebastian Prödl, Martin Stranzl und Emanuel Pogatetz, der seine Wadenprellung auskuriert hat.

Bilic: "Werden sicher gut spielen und jedenfalls besser als Österreich"

Wer das Tor hüten soll, ist der Öffentlichkeit nach wie vor nicht bekannt, die österreichische Presse sieht aber Jürgen Macho als Gewinner des Torhüterduells mit Alexander Manninger.

Kroatien gab sich dagegen am Samstag gewohnt offenherzig. Trainer Slaven Bilic bestätigte erneut seine schon vor Tagen veröffentlichte Aufstellung. Auch der zuletzt leicht angeschlagene Außenverteidiger Vedran Corluka kann spielen. "Alle Spieler sind fit. Wir werden sicher gut spielen und jedenfalls besser als Österreich", kündigte Bilic an.

Österreich will indes trotz der offensiven Ausrichtung auf die Balance im Team achten. "Die Zuschauer werden uns nach vorne peitschen, die Spieler sind voll motiviert, aber sie müssen auch das Hirn einschalten", sagte Teammanager Andreas Herzog am Samstagvormittag vor der Abreise der Mannschaft aus dem Teamquartier in Stegersbach nach Wien.

Herzog hatte für die selbstsicheren Kroaten auch noch eine Kampfansage parat. "Die Kroaten brauchen nicht glauben, dass sie nach Wien kommen und da einfach so drei Punkte abholen werden. Das wird ein ganz heißer Kampf. Die Kroaten haben eine gute Mannschaft, aber keine Wundermannschaft", sagte er.

© SID

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