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Österreich nimmt im Stephansdom Abschied von KlestilDPA-Datum: 2004-07-10 13:30:54

Wien (dpa) - Mit einer Totenmesse im Wiener Stephansdom hat Österreich am Samstag Abschied von seinem am Dienstag gestorbenen Präsidenten Thomas Klestil genommen. Das Requiem wurde vom Wiener Erzbischof, Kardinal Christoph Schönborn, zelebriert.

Wien (dpa) - Mit einer Totenmesse im Wiener Stephansdom hat Österreich am Samstag Abschied von seinem am Dienstag gestorbenen Präsidenten Thomas Klestil genommen. Das Requiem wurde vom Wiener Erzbischof, Kardinal Christoph Schönborn, zelebriert.

Insgesamt nahmen 400 offizielle Staatsgäste, darunter 25 Staatsoberhäupter und 36 Regierungsdelegationen aus aller Welt teil. Prominentester Staatsgast war der russische Präsident Wladimir Putin, der mit geringer Verspätung in der Kathedrale eintraf.

Schönborn nannte Klestil in seiner kurzen Ansprache einen «leidenschaftlichen österreichischen Patrioten, der sich in seiner Liebe zu seinem Vaterland von niemandem etwas vormachen lassen wollte».

Neben Putin sind 24 weitere Staatsoberhäupter aus Europa nach Wien gereist, um dem Toten die letzte Ehre zu erweisen. Unter ihnen ist Bundespräsident Horst Köhler und der ehemalige tschechische Präsident Vaclav Havel. Auch der bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber nahm an der Totenmesse teil.

Unmittelbar nach dem Requiem von Michael Haydn wurde der mit einer rot-weiß-roten österreichischen Flagge bedeckte Sarg Klestils zum Zentralfriedhof Wiens gebracht, wo am Nachmittag das offizielle Staatsbegräbnis stattfindet.

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