Österreichische Finanzminister kann mit 20 bis 70 Mrd. Schilling rechnen
671 Mill. Euro am ersten Tag der UMTS-Auktion in Österreich

Nach neun Versteigerungsrunden lagen alle sechs Bewerber gleichauf bei je zwei Frequenzpaketen.

dpa WIEN. Am ersten Tag der Versteigerung der UMTS-Frequenzen in Österreich haben die Angebote am Donnerstag 671 Mill. Euro erreicht. Das berichtete die Telekom-Kontrollbehörde in Wien. Nach neun Versteigerungsrunden lagen alle sechs Bewerber gleichauf bei je zwei Frequenzpaketen.

An der Auktion beteiligen sich der heimische Branchenprimus Mobilkom, eine Tochter der Telekom Austria, max.mobil, eine 100-prozentige Tochter der Deutschen Telekom , tele.ring, das zur Mannesmann-Gruppe gehört, Hutchison Telecommunications (Hongkong), die spanische Telefónica und das Unternehmen One, an dem E.ON, Tele Danmark, Telenor und die RHI-Gruppe beteiligt sind.

Die sechs Bieter für die Lizenzen der dritten Mobilfunkgeneration Universal Mobile Telecommunications System (UMTS) wurden in einem eigens eingerichteten Büro in der Wiener Innenstadt von der Außenwelt abgeschirmt. Angeboten werden zwölf Frequenzpakete, wobei jeder Bewerber mindestens zwei Pakete erwerben muss. Mehr als drei Pakete dürfen jedoch nicht ersteigert werden.

Legt man frühere UMTS-Versteigerungen in anderen Ländern zu Grunde, kann der österreichische Finanzminister mit Einnahmen zwischen 20 und 70 Mrd. Schilling rechnen.

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