Offenbar kein Terroranschlag - Zwei Verletzte
Haifa: Großbrand in Chemiefabrik

Bei einem Großbrand in einer Chemiefabrik in der israelischen Hafenstadt Haifa sind am Dienstag zwei Menschen verletzt worden. In stundenlangem Einsatz gelang es der Feuerwehr, eine befürchtete Ausbreitung des Brandes auf Lagerhallen mit gefährlichen Giftstoffen zu verhindern. Die Chemiefabrik liegt inmitten eines Industriegebiets mit Ölraffinerien.

HB/dpa HAIFA. Ursache des Feuers war eine Explosion in einer Lagerhalle für Düngemittel. Die Sicherheitskräfte gehen jedoch nicht von einem terroristischen Hintergrund, sondern einem technischen Fehler aus.

Dichter schwarzer Rauch stieg seit den frühen Morgenstunden über dem Brandgebiet auf, der Verkehr in der Region kam praktisch zum Stillstand. Zahlreiche Löschfahrzeuge waren im Einsatz. Gegen Mittag konnte die Feuerwehr den Brand unter Kontrolle bringen. Nach Angaben des Umweltministeriums ergaben Messungen im Brandgebiet zunächst keinen entscheidenden Anstieg giftiger Stoffe in der Luft. "Wir hatten großes Glück, weil in einer der Hallen in unmittelbarer Nähe des Brandes gefährliche Stoffe lagerten", sagte der Einsatzleiter der Feuerwehr Haifa, Mosche Ribak.

Die Leitung der Fabrik Haifa Chemikalien ernannte eine interne Untersuchungskommission, um die Gründe für den Brandausbruch zu klären. Die grüne Partei Israels forderte jedoch eine externe Untersuchung des Zwischenfalls. Die Fabrik hatte in der Vergangenheit Mill. in die Brandsicherung investiert, nachdem in der Anlage drei Großbrände ausgebrochen waren. Jeder der Brände, von denen der letzte 1994 geschah, hatte Sachschäden in Höhe von umgerechnet etwa 50 Mill. ? verursacht.

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