Offenbar nach Waffen und Terroristen gesucht
US-Elitesoldaten stürmten Containerschiff

Amerikanische Elitesoldaten haben vor der Küste Pakistans ein Containerschiff gestürmt, sechs Besatzungsmitglieder gefesselt und zwei davon verletzt, wie der Sprecher der Reederei PIL in Singapur berichtete.

ap SINGAPUR. Die rund 50 bis 80 Angehörigen der Navy-Seals und der US-Marines hätten offenbar nach Terroristen und illegalen Waffen gesucht. Die Suche sei aber ergebnislos geblieben. Der Vorfall habe sich bereits am vergangenen Donnerstag zugetragen, erklärte der Sprecher.

Das Schiff "Kota Sejarah" ist den Angaben zufolgen in Panama registriert und war von der Reederei PIL gechartert. Der Kapitän sei ein Russe, die meisten Offiziere Bulgaren, bei der Mannschaft handele es sich zumeist um Philippiner. Der PIL-Sprecher berichtete weiter, sechs Besatzungsmitglieder seien mit Plastikbändern an den Händen gefesselt worden und hätten sich etwa eine halbe Stunde lang mit dem Gesicht nach unten auf den Boden legen müssen. Zwei Mitglieder der Crew seien leicht verletzt worden. Die Aktion habe acht Stunden gedauert. Die Suche der Amerikaner habe sich auf Container konzentriert, die in Pakistan geladen wurden und nach Jemen beziehungsweise Kenia gebracht werden sollten. Die US-Botschaft in Singapur wollten zu dem Vorfall zunächst keine Stellung nehmen.

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