Offenbar wurden vor dem Insolvenzantrag größere Aktienbestände verkauft
Bundesaufsichtsamt prüft Vorgänge bei Gigabell

Hat das Unternehmen frühzeitig und ausreichend über die Schwierigkeiten informiert?

vwd FRANKFURT. Die Vorgänge bei Gigabell AG, Frankfurt, werden von dem Bundesaufsichtsamt für Wertpapierhandel (BAWe) geprüft. Dies kündigte BAWe-Präsident Georg Wittich am Montagabend in Frankfurt an. Der am Neuen Markt notierte Multi-Service-Provider musste am Freitag einen Insolvenzantrag stellen, nachdem die britische Investorengruppe Costingham Ltd, die sich ursprünglich im Rahmen einer Kapitalerhöhung mit rund 48 Mill. DM beteiligen wollte, den Betrag nicht überwiesen hatte.

Bei der Prüfung durch das BAWe gehe es zum einen darum, ob das Unternehmen frühzeitig und ausreichend über die Schwierigkeiten informiert habe, so Wittich. Ferner wird seinen Angaben zufolge auch untersucht, ob vor dem Insolvenzantrag größere Aktienbestände verkauft worden seien.



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