Offene Flanke
Kommentar: Für Deutschlands Brauer wird's richtig ernst

Erfüllen sich die Träume der Karlsberg-Getränkegruppe, dann kann es für Deutschlands Brauer richtig ernst werden.

ire DÜSSELDORF. Erfüllen sich die Träume der Karlsberg-Getränkegruppe, dann kann es für Deutschlands Brauer richtig ernst werden. Die ersten spektakulären Auftritte internationaler Braukonzerne im vergangenen Jahr wären nur leise Vorboten jener Geister gewesen, denen nun Karlsberg-Chef Richard Weber die Tür zum deutschen Markt öffnen will.

Für einen starken Auftritt brauchen die weltgrößten Brauer wie Interbrew, Heineken & Co nationale Vertriebsnetze. Damit kann der "Innovationsbrauer" aus dem Saarland aufwarten. Gleich, ob bei Karlsberg der niederländische Heineken-Konzern oder die britische Scottish & Newcastle das Rennen machen würde, den deutschen Premiummarken - bereits vom harten Preiswettbewerb angeschlagen - stünde mit einer nun optimal flankierten internationalen Marke ein schwerer Gegner ins Haus.

Karlsberg-Chef Weber mag sich wie der Königssohn Paris fühlen, der nur die attraktivste Bewerberin wählen muss. Bei den alten Griechen folgte der ersten Miss-Wahl der Geschichte schon bald der Trojanische Krieg.

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