Offene Mobilfunksysteme sind laut Jupiter Research ein Erfolgsfaktor
Studie: USA und Europa sollten sich von Japans Modell inspirieren lassen

HB STOCKHOLM. Beim Internetzugang via Mobiltelefon sollten sich die Anbieter in den USA und in Europa Japan zum Vorbild nehmen. Das ist das Ergebnis einer Studie, die das Marktforschungsinstitut Jupiter Research beim "Jupiter Global Wireless Forum" in Stockholm vorgestellt hat. Der Erhebung nach wird es zum Jahresende in Europa und in den USA jeweils nur 6 Millionen Kunden mit mobilem Internetzugang geben, während in Japan mit 30 Millionen zu rechnen sei. In Japan werde in diesem Jahr bereits ein Umsatz in Hohe von 400 Mill. $ erzielt; in Europa werde ein Volumen von 15 Mill. $ und in den USA lediglich 10 Mill. $ erreicht.

Laut Jupiter ist der Vorsprung des Inselstaats vor allem auf vier Faktoren zurückzuführen. Zum einen gebe es eine ausreichende Versorgung mit Geräten, zum anderen sei das Netzwerk für die Integration interaktiver Services bereits gut ausgebaut. Wichtig sei zudem, dass Inhalte-Anbieter bei den Telekommunikationskonzernen mit gleichen Chancen zum Zuge kommen müssten. Schließlich sei die Infrastruktur für Zahlungssysteme in Japan bereits aufgerüstet worden, um das Erheben von Gebühren für besonders aufwendige Premium-Angebote zu erlauben.

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