Office XP wird in den USA offenbar nicht auf Abo-Basis angeboten
Microsoft nimmt Abstand von Vermietungsplänen

ddp REDMOND. Der Microsoft-Konzern nimmt offenbar Abstand von den Plänen, die neue Büro-Software "Office XP" in den USA auch zu vermieten. Wie der Informationsdienst CNet am Montag berichtet, werde "Office XP" in diesem Jahr zunächst nicht auf Abo-Basis erhältlich sein. Allerdings werde Microsoft auf einigen ausgewählten Märkten außerhalb der Vereinigten Staaten das Subskriptionsmodell testen. Dabei sei jedoch bisher nicht klar, um welche Länder es sich handeln wird. Microsoft-Deutschland war am Montag für eine Stellungnahme nicht erreichbar.

Ursprünglich wollte Microsoft mit dem neuen Office-Paket, das Ende Mai auf den Markt kommt, eine neue Produktstrategie testen. Danach sollen Programme nicht mehr einmalig erworben sondern nach der tatsächlich genutzten Zeit bezahlt werden. Laut einer Marktstudie arbeiten immer noch 60 % aller Office-Anwender mit den Versionen "Office 95" oder "Office 97" und nicht mit der derzeit aktuellen Version "Office 2000". Mit seiner Entscheidung, eine kostengünstige Aktualisierung auf "Office XP" erst ab der Version 97 zu ermöglichen, hatte Microsoft vor der Markteinführung für Unmut unter seinen Kunden gesorgt.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%