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Offizielle Roundup 2: Deutsche Exporte steigen deutlich

(Das Statistische Bundesamt hat eine Angabe zu den Einfuhren korrigiert. Im vierten Absatz, zweiter Satz, muss es richtig heißen: Das ist ein Zuwachs von 6,0 rpt. 6,0 % (nicht 5,9) zum Vormonat...)

(Das Statistische Bundesamt hat eine Angabe zu den Einfuhren korrigiert. Im vierten Absatz, zweiter Satz, muss es richtig heißen: Das ist ein Zuwachs von 6,0 rpt. 6,0 % (nicht 5,9) zum Vormonat...)

dpa-afx WIESBADEN. Die deutsche Exportmotor ist im Juli nach dem deutlichen Rückgang im Vormonat wieder auf Touren gekommen. Im überraschend deutlichen Anstieg der Importe sehen einige Experten einen Hinweis auf eine allmähliche Belebung der Binnennachfrage.

Die Ausfuhren erhöhten sich saisonbereinigt um 3,6 % zum Juni auf 62,5 Mrd. ?, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte. Dies sei ein Plus von 7,9 % zum Vorjahr.

"Die deutsche Konjunktur erhält weiterhin spürbare Impulse von der kräftigen Weltkonjunktur", hieß es in einer Studie der Commerzbank. Die meisten Volkswirte gehen aber davon aus, dass sich der Exportboom in den kommenden Monaten wegen der geringeren Dynamik der Weltwirtschaft wieder abschwächt. Trotz des guten Starts werde sich das Exportwachstum im dritten Quartal abschwächen, sagte Chefvolkswirt Jörg Krämer von Invesco Asset Management. Im Schlussquartal werde dies noch deutlicher.

Importe Steigen Kräftig

Die Einfuhren nach Deutschland kletterten auf 49 Mrd. ?. Das ist ein Zuwachs von 6,0 % zum Vormonat und von 12,5 % zum Vorjahr. Die positive Entwicklung der Importe könne darauf hindeuten, "dass sich die Inlandsnachfrage allmählich belebt", so die Commerzbank. Dafür gebe es auch andere Anzeichen wie die zuletzt guten Zahlen aus dem Einzelhandel und die Zunahme der Inlandsorders in der Industrie.

Die Handelsbilanz wies einen Überschuss von 13,5 Mrd. ? auf. Volkswirte hatten hier mit 15 Mrd. ? gerechnet. Die Leistungsbilanz schloss nach vorläufigen Berechnungen der Deutschen Bundesbank mit einem Überschuss von 3,1 Mrd. ? ab.

EU-Staaten Wichtigster Partner

Im Juli exportierte die deutsche Wirtschaft in die EU-Mitgliedstaaten Waren im Wert 38,8 Mrd. ?. Das sind 8,0 % mehr als im Vorjahr. In die Länder der Eurozone erhöhten sich die Ausfuhren um 10,1 % auf 26,6 Mrd. ?. Die Exporte in Länder außerhalb der EU kletterten um 7,8 % auf 23,7 Mrd. ?. In den ersten sieben Monaten erhöhten sich die deutschen Export insgesamt um 10,7 % zum Vorjahr.

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