Archiv
Ohne die Konkurrenz geht’s nicht

Dass sich IBM und Sun Microsystems nicht gerade grün sind, wenn?s um den Verkauf leistungsfähiger Workstations und Server geht, ist hinlänglich bekannt. Aber ohne den "lieben" Konkurrenten geht?s auch nicht - bei den Web Services, jenen Diensten und Programmen, die verschiedene Anwendungen über das Internet verbinden (sollen).

Um das so einfach wie möglich zu machen, hat sich vor geraumer Zeit mit der Web Services Interoperability Organization (WS-I) ein Konsortium gebildet. Sun gehört dieser Genossenschaft - bislang - nicht an. Die Begründung: IBM und Microsoft würden WS-I lediglich dazu benutzen, um ihre Macht zu demonstrieren, und Sun nicht als ebenbürtigen Partner anerkennen. Dabei hat Sun doch mit der objektorientierten Programmiersprache Java bereits einen wichtigen Beitrag geleistet, damit Programme auf möglichst vielen Rechnerplattformen laufen.

Da IBM inzwischen selbst mit Java gute Geschäfte macht, liegt es nahe, Sun nun ausdrücklich zur Teilnahme am WS-I einzuladen. Der Sinneswandel von IBM kommt dennoch überraschend; denn erst kürzlich stimmte die Mehrheit des WS-I-Boards gegen die Teilnahme von Sun - auch IBM. Es ließe sich etwas machen, wenn da nicht noch Microsoft wäre, das mit seiner Passport-Technology wiederum in Konkurrenz zu Suns Liberty Alliance steht. Aber vielleicht kommen sich Sun und Microsoft auch da näher - im Interesse der Anwender.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%