Ohne greifbares Ergebnis
UNO und Irak beenden Gespräche über Waffeninspektoren

Irak und die Vereinten Nationen haben ihre Gespräche über eine Rückkehr der Waffeninspektoren in das Land beendet, jedoch offenbar keine Einigkeit erzielt.

Reuters NEW YORK. Iraks Außenminister Nadschi Sabri beschrieb die dreitägigen Verhandlungen mit UNO-Generalsekretär Kofi Annan als "nützlich, offen und konzentriert". Es werde eine weitere Gesprächsrunde geben, ein Termin sei aber noch nicht vereinbart worden.

In Diplomatenkreisen hieß es, die Gespräche hätten sich auf die zentralen Punkte konzentriert, die bislang eine Aufhebung der UNO-Sanktionen gegen das Land verhindert hätten. UNO-Sprecher Fred Eckhard sagte: "Es war das erste Mal seit mehreren Jahren, dass Experten Iraks und der Vereinten Nationen fachsimpeln konnten."

Die Waffeninspektoren sollen prüfen, ob Irak über Massenvernichtungswaffen verfügt, deren Besitz dem Land seit der Niederlage im Golfkrieg 1991 untersagt ist. Erst wenn die UNO sicher ist, dass Irak frei ist von solchen Waffen, will sie die Handelsblockade aufheben, die nach dem Überfall auf Kuwait 1990 verhängt wurde.

UNO-Waffeninspektoren hatten den Irak im Dezember 1998 verlassen, kurz vor amerikanisch-britischen Luftangriffen, mit denen der Irak zur Kooperation gezwungen werden sollte. Zuletzt hatte eine irakische Delegation im März mit der UNO verhandelt.

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