Ohnehin schon bis ans Limit gefordert
Crossair verlieren deutlich nach Flugzeug-Absturz

Die Aktien der Crossair AG für europäischen Regionalluftverkehr geben nach dem Absturz einer ihrer Linienmaschinen am Montagmorgen deutlich an Terrain ab. Die Aktie verlor bis 9.40 Uhr um 11,11 % auf 240,00 CHF. Der SPI-Gesamtmarktindex notiert indes 0,70 % höher bei 4 429,80 Punkten.

dpa-afx ZÜRICH. Der Imageschaden sei groß und nur schwierig wieder zu beheben, hieß es auf dem Parkett. Flugunfälle, deren Ursachen man nicht kenne, würden zusätzliche Verunsicherung bei den Passagieren und beim Personal der betroffenen Fluggesellschaften schaffen.

Mit der Crossair trifft dieser Unfall laut Experten überdies eine Fluggesellschaft, die wegen der geplanten Übernahme von wichtigen Teilen des Flugbetriebs der Swissair ohnehin schon bis ans Limit gefordert sei. Der Start einer neuen Schweizerischen Fluggesellschaft werde nach diesem Unglück noch schwieriger, nachdem zuvor schon Schuldzuweisungen zwischen politischen Parteien, Protestaktionen der Gewerkschaften sowie Streitereien um Personen und Sozialpläne zwischen Banken und Bund das Vertrauen in einen neuen Aufbruch beeinträchtigt hätten.

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