Oktober ein berüchtigter Monat für Kursstürze
Viele Privatanleger befürchten Börsencrash im Oktober

Der Oktober ist berüchtigt als Monat der Kursstürze. Auch jetzt blickt eine erhebliche Zahl von Privatanlegern skeptisch auf den kommenden Monat.

ap FRANKFURT. Der Oktober ist berüchtigt als Monat der Kursstürze. Auch jetzt blickt eine erhebliche Zahl von Privatanlegern skeptisch auf den kommenden Monat. Wie eine Telefonumfrage der Zeitung "Financial Times Deutschland" (Freitagausgabe) bei 807 privaten Wertpapierbesitzern ergab, rechnen 30 Prozent von ihnen mit einem Börsencrash. 54 Prozent erwarten keine neuerliche Talfahrt der Börsenkurse. Befragt wurden vom Institut Forsa 2 087 erwachsene Bundesbürger. Es stellte sich heraus, dass 807 von ihnen, das sind 39 Prozent, über Wertpapiere in irgendeiner Form verfügen.

Die meisten von ihnen wollen ihre Wertpapierbestände bis zum Jahresende unverändert lassen. Jeder vierte will bis dahin sein Depot aufstocken, drei Prozent wollen Papiere verkaufen.

Der Bundesverband Deutscher Banken berichtete am Donnerstag, 22 Prozent der Deutschen besäßen inzwischen Aktien. Die Zahl der Aktieninhaber sei von elf Millionen im vergangenen Jahr auf 13 Millionen gestiegen, wie eine Umfrage des Mannheimer ipos-Instituts ergeben habe. Die Möglichkeit, das Kursrisiko durch Kauf von Fondsanteilen zu mindern, erfreut sich den Angaben zufolge wachsender Beliebtheit. Heute habe schon jeder vierte Deutsche Anteile an Aktienfonds, hieß es.

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