Olympia
Deutsche Reiter warten auf Chef-Veterinär

Im deutschen Reitlager hat das Fehlen des neuen olympischen Chef-Veterinärs John Mcewen gut eine Woche vor Beginn des olympischen Reitturniers in Hongkong (9. bis 21. August) für Verwunderung gesorgt.

"Man wundert sich schon", sagte der deutsche Delegationschef Reinhard Wendt über den späten Zeitpunkt des Eintreffens von Mcewen. Gemeinsam mit weiteren hochrangigen Vertretern des Weltverbandes FEI wird der Schotte erst am 2. August erwartet, obwohl das Gros der Pferde bereits seit knapp einer Woche vor Ort ist.

"Wir sind alle zufrieden"

Auf das Gelingen der tierärztlichen Versorgung habe das Fehlen von Mcewen jedoch keinen Einfluss. "Hier ist ein riesiges Team vor Ort, alle Pferde werden gut versorgt. Wir sind alle zufrieden, die Stimmung ist gut", sagte Wendt.

Die FEI hatte Anfang der Woche überraschend mitgeteilt, dass Mcewen Nachfolger des langjährigen Chef-Veterinärs Frits Sluyter wird. Sluyters Demission soll allerdings nichts mit einem möglichen Streit um die Doping-Kontrollen bei Olympia zu tun haben. "Kein Kommentar", blockte der Niederländer selbst am Donnerstag alle Fragen nach seinem Ausscheiden ab.

Dressur-Reiterinnen voll im Training

Während sich die 14 deutschen Olympiapferde in der Hitze von Hongkong gut akklimatisieren konnten, hatten laut Wendt zwei, drei Pferde anderer Nationen Probleme. Sie bekamen Infusionen zur Regulierung des Wasserhaushaltes gelegt. "Es zahlt sich aus, dass unsere Pferde gelernt haben, aus Eimern zu trinken. So können sie überall Wasser aufnehmen", so Wendt.

Während die Dressur-Reiterinnen um Isabell Werth mittlerweile voll im Training stehen, verschärfen die Vielseitigkeitsreiter das Pensum allmählich. Mittlerweile wird galoppiert, bald soll das erste Springtraining folgen. Die "Buschreiter" eröffnen in der Olympia-Arena von Sha Tin am 9. August das olympische Programm mit der Dressur.

© SID

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