Olympia-Hochrechnungen verboten
Bei den Schwimmern fliegt die Angst mit

Der Countdown läuft: Für Deutschlands Schwimmer hat mit dem Abflug in das Japan-Trainingslager nach Kumamoto am Freitag die letzte Phase der Olympia-Vorbereitung begonnen. Die Erwartungen an das Team sind hoch, doch Medaillen- Hochrechnungen sind verboten.

HB FRANKFURT/HAMBURG. Cheftrainer Örjan Madsen fordert volle Konzentration auf die Arbeit und Realismus in der Bewertung der eigenen Chancen. "Bleiben wir auf dem Teppich", heißt sein Motto. Er sagt aber auch: "Britta Steffen traue ich alles zu." Über Gold, Silber und Bronze soll aber erst beim Auftauchen im Olympia-Becken in Peking gesprochen werden.

Antje Buschschulte erhielt, obwohl nur für die Staffel qualifiziert, eine Startzusage im Einzel. Madsen: "Sie schwimmt die 100 Meter Rücken und die 100 Meter Schmetterling." Mit an Bord in Frankfurt/Main ging auch der Deutsch-Syrer Rafed El-Masri. Der Berliner, der zuletzt mit deutschem Rekord von 21,86 Sekunden über 50 Meter Freistil überzeugte, bekam erst in letzter Minute die Freigabe des NOK von Syrien. Am 6. August ziehen die Schwimmer in das olympische Dorf ein, drei Tage später beginnen die Wettbewerbe. Die letzten Staffel-Plätze sollen in Japan ausgeschwommen werden.

Die Bedenken vor einem neuerlichen Scheitern sind groß. 26 Athleten, umsorgt von einem 17-köpfigen Trainer- und Betreuerteam, wollen es vier Jahre nach dem enttäuschenden Abschneiden von Athen (1x Silber, 4x Bronze) wissen. "Besser sein als in Athen", hatte Madsen vor zwei Jahren bei seinem Amtsantritt als Parole ausgegeben.

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