Olympia-Teilnahme
Schüttler wendet sich an den CAS

Im Kampf um seine mögliche Teilnahme an den Olympischen Spielen in Peking zieht Tennis-Profi Rainer Schüttler alle Register. Der Korbacher hat vorsorglich den CAS angerufen.

Tennis-Profi Rainer Schüttler (Korbach) hat aus Sorge um eine Nichtberücksichtigung für das olympische Turnier vorsorglich die Ad-hoc-Kommission des Internationalen Sportgerichts CAS angerufen. Der Wimbledon-Halbfinalist fürchtet, vom Tennis-Weltverband ITF nicht als möglicher Nachrücker in das Starterfeld für Peking aufgenommen zu werden. Das Schiedsgericht entscheidet am Montagmorgen (Ortszeit) über den Fall.

Mit Stichtag 9. Juni war Schüttler für Olympia nicht qualifiziert. Aufgrund zahlreicher Absagen von Spielern, die in der bereinigten Weltrangliste dieses Datums vor ihm platziert waren, steht der Wimbledon-Halbfinalist mittlerweile dicht vor einem Olympia-Start: Bei einem weiteren Rückzug eines vor ihm liegenden Spielers wäre Schüttler startberechtigt.

Schüttler beauftragte am Sonntag ein Anwaltsbüro mit Niederlassung in Peking mit der Wahrnehmung seiner Interessen gegenüber der ITF. "Das wurde notwendig, da die ITF mich entgegen den eigenen Bestimmungen nicht auf die Zulassungsliste für die Olympischen Spiele aufgenommen hat und die Befürchtung besteht, dass die ITF nach dem heutigen Tag Spieler in die Einzelkonkurrenz aufnehmen möchte, die weit hinter mir auf der Weltrangliste zum Stichtag vom 9. Juni 2008 platziert sind", erklärte Schüttler.

© SID

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