Olympiaziel verfehlt
Hoffnungen des Badminton-Sextetts bleiben unerfüllt

In Athen sollte zumindest einer der deutschen Starter endlich wieder einmal das Viertelfinale erreichen. Doch mit dem Ausscheiden von Björn Joppien und des Damen-Doppels Nicole Grether/Juliane Schenk sind alle guten Vorsätze Makulatur.

HB ATHEN. Für das Sextett des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) hing das Netz auch bei den Olympischen Spielen in Athen zu hoch. Als letzte DBV-Vertreter scheiterten am Dienstag der fünffache deutsche Meisteraus Langenfeld und das Damen-Doppel aus Berlin und Lüdinghausen jeweils im Achtelfinale. Wie bei den drei vergangenen Olympia-Turnieren lagen Medaillen weit außerhalb der Reichweite.

"Unser Ziel war erstmals ein Platz im Viertelfinale. Aber keiner konnte über seinen Schatten springen", sagte Bundestrainer Asger Madsen. Neben einer ungünstigen Auslosung für die im November 2003 mit viel Hoffnungen eingebürgerte Chinesin Xu Huaiwen (Bischmisheim) - die deutsche Meisterin verlor gleich in der ersten Runde gegen die Chinesin Mi Zhou - gingen auch die meisten Partien mit offenem Ausgang gegen europäische Gegner verloren.

"Ich bin enttäuscht. Wir hatten uns durchaus eine Chance ausgerechnet", sagte Nicole Grether nach der 1:2-Niederlage des Damen-Doppels gegen Rikke Olsen/Ann-Lou Jörgensen (Dänemark). Im Herren-Einzel hielt Joppien beim 0:2 gegen Ronald Susilo (Singapur) im ersten Satz bis 9:9 gut mit, ehe sich der Medaillenanwärter aus dem asiatischen Stadtstaat mit 15:11, 15:6 doch klar durchsetzte.

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